Der Mensch hinter dem Bild: Wer ist der Schöpfer des Werks, das Ihre Aufmerksamkeit erregt hat?
Tanja Frost malt schon seit jeher. Ihre Bilder entstehen aus dem Hier und Jetzt, aus dem Moment, in dem sich Farbe und Emotion verbinden. Sie strahlen Leichtigkeit und Ruhe aus und vermitteln das Gefühl, dass man sich zu Hause wohlfühlt.
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STILLE FLAMME.
DIE GESCHICHTE DER MALERIN TANJA FROST.
Tanja Frost malt schon seit jeher. Sie selbst sagt, sie könne sich nicht daran erinnern, wann sie damit angefangen habe – als sei das Zeichnen so selbstverständlich wie das Atmen. Dennoch gab es Momente in ihrem Leben, in denen sie sich vom künstlerischen Schaffen zurückzog, um den Erwartungen ihres Umfelds gerecht zu werden. Doch das Zeichnen blieb in ihr, wie eine stille Flamme, die nie erloschen ist. Heute schafft sie nicht mehr nur Bilder, sondern Geschichten. Manchmal ihre eigenen, manchmal solche, die sie durch andere erlebt hat. Die Farben in ihren Händen flüstern und schreien zugleich; das Malen wird zu einer Möglichkeit, mehr sie selbst zu sein. Ihr Schaffen füllt Lücken, die anderswo verloren gehen, und genau das treibt sie weiter an.
Tanja glaubt nicht daran, auf Inspiration zu warten. Ihre Muse ist stets bei ihr, nur muss sie manchmal die Saiten stimmen, um sie zu hören. Wenn es nicht klappt, weiß sie, dass es Zeit ist, sich auszuruhen und neue Kraft zu tanken. Inspiration versteht sie als die Fähigkeit, mit sich selbst in Kontakt zu sein. Und wenn dieser Kontakt zustande kommt, malt sie ganz natürlich, als würde sie atmen. Im Gegensatz zu vielen Künstlern braucht sie weder einen besonderen Ort noch Rituale. Es reicht ihr, dass sie lebt. Darin liegt alles, was sie spüren muss, um kreativ sein zu können. Ihre Bilder entstehen aus der Gegenwart, aus dem Moment, in dem sich Farben mit Emotionen verbinden. Und auch wenn sich ihr Stil weiterentwickelt hat – von Märchenfiguren über weibliche Stimmungen bis hin zu Landschaften und der Stille der Natur –, bleibt sie sich selbst stets treu. Jedes Thema kehrt auf andere Weise zurück, tiefer, mit neuem Verständnis.
Wo der Schnee träumt – Tanja Frost, 80 cm x 60 cm
Tanja ist sich bewusst, dass es nicht einfach ist, den eigenen Stil zu erkennen. Erst ihre jahrelange Ausbildung bei ausländischen Malern half ihr dabei, als ihr ein spanischer Lehrer den feinen Unterschied aufzeigte – den Eindruck, der in ihren Bildern zurückbleibt. Es gibt Elemente, die ganz und gar ihr eigen sind, aber es sind nie zu viele. Ihr Stil ist zurückhaltend, aber erkennbar – für diejenigen, die mit dem Herzen schauen. Sie widmet sich ihr ganzes Leben lang der bildenden Kunst, wenn auch mit gelegentlichen Unterbrechungen. Sie malt seit vielen Jahren aktiv, zählt die Jahre jedoch nicht genau. Für sie ist Malen keine Tätigkeit, sondern eine Art zu sein. Und auch wenn sie sich manchmal vom Schaffen entfernt hat, ist sie doch immer wieder zurückgekehrt. Zu den Farben. Zu sich selbst.
Jedes Bild, das sie schafft, ist für sie in diesem Moment das Wichtigste. Sie schafft niemals etwas, das ihr nichts bedeutet. Die Bilder in ihrem Atelier atmen mit ihr, sie tragen einen Teil ihrer Welt in sich. Und wenn sich jemand für eines entscheidet, entsteht eine stille Übereinstimmung, eine Freundschaft ohne Worte. Tanja wünscht sich, dass der Galeriebesucher aus ihren Werken ein Gefühl von Leichtigkeit, Ruhe und Schönheit mitnimmt. Sie möchte, dass man spürt, dass alles irgendwie lebt. Und selbst wenn man ihren Namen vergisst, ist das Wichtigste, dass man sich zu Hause einfach wohlfühlt. Dass das eigene Zuhause zu einem Ort des Glücks wird, zumindest für einen Moment. Aber wirklich.
Sweet Arome Tanja Frost 50 cm x 50 cm
Tanja Frost malt so, wie sie atmet: still, authentisch und ohne das Bedürfnis, sich in Szene zu setzen. Ihre Bilder wollen nicht mit einem großen Namen beeindrucken, sondern bei Ihnen zu Hause bleiben – als Ruhe, Leichtigkeit und das stille Gefühl, dass alles an seinem Platz ist.
Wir danken Tanja für ihre Offenheit und wünschen den Lesern, dass sie aus ihrem Werk genau das mitnehmen, was sie suchen: ein Stückchen Glück, das Bestand hat.
Angelika T.
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