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Beschreibung
Ein ausdrucksstarkes figuratives Werk, in dem der menschliche Körper zum Ort der Begegnung zwischen dem Heiligen, dem Körperlichen und dem Fragmentierten wird. Die zentrale weibliche Figur tritt aus einem vielschichtigen Geflecht aus organischen Formen, Symbolen und abstrahierten Gesichtern hervor. Die Komposition wirkt wie eine visuelle Collage aus Erinnerungen und Archetypen; der Körper zerfällt und setzt sich gleichzeitig zu einer neuen Identität zusammen.
Warme Ocker-, Rosa- und Erdtöne im Kontrast zu schwarzen Linien und blauen Akzenten erzeugen eine Spannung zwischen Verletzlichkeit und Stärke. Die Fragmentierung der Figuren kann auf die Vergänglichkeit des Körpers, den Verlust von Gewissheiten oder die Suche nach Spiritualität in der menschlichen Unvollkommenheit verweisen. „Broken God“ muss hier nicht unbedingt eine konkrete Gottheit darstellen, sondern ist vielmehr eine Metapher für ein gestörtes Ideal – eine Heiligkeit, die gerade in der menschlichen Unvollkommenheit fortbesteht.