Medium - Leinwand , Motiv - Abstrakt , Stil - Abstraktion , Art des Kunstwerks - Mischtechnik

Život v temné hmotě (Das Leben in der dunklen Materie)

Marek Repka Leinwand 50cm x 40cm

4,353 €

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Beschreibung

Eine mehrschichtige gestische Technik mit wirbelnden Pinselstrichen, dem Verwischen von Farbschichten, punktuellen und gesprühten Pigmentakzenten sowie stellenweise plastischer Struktur. Verwendet wurden Acryl- und Ölfarben.

Die meisten Zivilisationen suchten nach Leben ausschließlich in der Materie, die sie sehen konnten.

In den Sternen, auf den Planeten, in den Ozeanen und Atmosphären.

Lange Zeit fragte sich niemand, ob Bewusstsein auch in der unsichtbaren Struktur entstehen kann, die die Galaxien zusammenhält.

Das Bild hält die erste Begegnung der Helden mit dem Leben in der dunklen Materie fest. Die langen rosa, grauen und braunen Bögen sind keine Körper im herkömmlichen Sinne.

Es sind Gravitationsspuren eines Wesens, das man nicht direkt sehen kann. Seine Anwesenheit lässt sich nur daran erkennen, wie sich Raum, Licht und Zukunft um es herum krümmen.

Zwischen den Strömen der dunklen Materie bewegen sich kleine farbige Gebilde. Es sind weder Sterne noch Organismen aus gewöhnlicher Materie. Jedes steht für eine Möglichkeit – ein Ereignis, eine Entscheidung oder ein Leben, das entstehen könnte.

Und einige dieser Möglichkeiten verschwinden nach und nach.

Zunächst halten die Helden dieses Phänomen für eine Störung. Dann für einen Angriff. Denn das Wesen um sie herum ernährt sich von ungenutztem Potenzial. Es nimmt ihnen Sackgassen, aber gleichzeitig auch Zukunftsmöglichkeiten, die sie vielleicht gerne behalten hätten.

Es hat keinen Namen.

Es kennt weder Zustimmung noch Grenzen noch den Unterschied zwischen Hilfe und Diebstahl. Es kennt nur Hunger.

Erst Ilyr begreift, dass eine Beziehung nicht so bleiben muss, wie sie begonnen hat. Parasitismus kann sich in Mutualismus verwandeln, wenn beide Seiten das Recht erhalten, darüber zu entscheiden, was sie geben und was sie behalten.

Deshalb bieten die Helden dem Wesen einen Deal an.

Sie lassen es nur jene Zukünfte annehmen, die sie selbst kennengelernt und frei abgelehnt haben.

Im Gegenzug hilft sie ihnen, die unsichtbare dunkle Materie des Universums zu deuten und später auch den Atlas der lebendigen Wege.

Sie geben ihr den Namen Sahr – nach dem Samen, der hätte wachsen können.

Das Bild hält also nicht nur unbekanntes Leben fest.

Es fängt den Moment ein, in dem der Hunger zum ersten Mal vor der Grenze eines anderen Bewusstseins Halt machte.

In der dunklen Materie lebte nichts, was sie sehen konnten.

Dort lebte etwas, das ihre Zukunft sehen konnte.