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Beschreibung
Im Bild „Liebe offline" wird Amor seiner Funktion beraubt. Er sitzt, schaut auf den Bildschirm, und seine Pfeile liegen ziellos. Liebe ist hier weder Drama noch Tragödie, sie ist ein vorübergehend ausgeschalteter Modus. Der Autor aktualisiert die Mythologie in den Raum der digitalen Abhängigkeit, in dem selbst das Verlangen auf eine Benachrichtigung wartet. Das Bild greift nicht an, ironisiert nicht. Es stellt nur fest: Auch das, was verbinden sollte, kann das Signal verlieren.