AMATRA
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Beschreibung
Es wurde bereits erwähnt, dass ich meine Werke an Orten schaffe, an die sich niemand trauen würde. Leider sind wir gezwungen, manche Orte immer wieder aufzusuchen, obwohl wir wissen, wie finster sie sind. Ich habe nie verstehen können – und es wird mich immer wieder in Trauer versetzen –, dass ich mein ganzes Leben lang nur der trügerischen Hoffnung erlegen bin, dass mütterliche Liebe bedingungslos sei. In dem Bestreben, meine eigene Unvollkommenheit zu akzeptieren, und von Schuldgefühlen geplagt, habe ich in diesem Bild unbewusst Wolfsmilchblumen geschaffen. Für mich sind sie seit jeher ein Symbol für Schlaf und Vergessen, aber auch für ein heilendes Gift, das sogar töten kann. Es ist nicht nur ein Gemälde, es ist ein Symbol der Verlassenheit inmitten scheinbarer Schönheit. Ich habe versucht, einen Garten der Liebe anzulegen – in Erde, die vergiftet war. So wie ich spontan Kreise zeichne, entstand auch dieses Werk „Amatra“ mit derselben Spontaneität; die Mutterlosigkeit und die Wolfsmilch verliehen meinen Vermutungen – die heute zur Wahrheit geworden sind – den Stempel der Echtheit.
Technik: Saphea Phenomenal Spatial™️
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