Rahmen auswählen
Beschreibung
Ein abstraktes Werk, das auf Schichtung, Struktur und Materialspuren basiert und an die Oberfläche einer alten, vom Zahn der Zeit gezeichneten Betonmauer erinnert. Risse, Rillen, reliefartige Fragmente und unregelmäßige Linien bilden eine Art Archäologie der Erinnerung, eine Aufzeichnung von Ereignissen, die sich nicht mehr genau benennen lassen, deren Spuren jedoch weiterhin präsent sind.
Die gedämpfte Farbpalette aus Schwarz, Grau und Erdtönen wird durch zarte rostfarbene Akzente durchbrochen, die der kühlen Komposition ein Gefühl innerer Wärme und Lebendigkeit verleihen. Das Werk spielt mit dem Kontrast zwischen der Rohheit des Materials und der Zerbrechlichkeit der Erinnerung. „Concrete Memory“ kann somit als Metapher für die Zeit verstanden werden: Die Oberfläche verändert sich, wird zerrüttet und altert, bewahrt aber gleichzeitig die Erinnerung an das, was sie durchlebt hat.
Original.