Kaktus v plazmové poušti v jiné galaxii (Ein Kaktus in der Plasmawüste einer anderen Galaxie)
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Beschreibung
Kombinierte Technik mit markanten pastosen Farbaufträgen, Pigmentschichten und dynamischen Pinselstrichen, die eine reliefartige Oberfläche erzeugen. Das Leben braucht kein Wasser. Es braucht keinen Sauerstoff. Und manchmal braucht es nicht einmal einen erdähnlichen Planeten.
Das Bild zeigt die Plasmawüste einer fernen Welt, deren Oberfläche ständig von Strömen geladener Teilchen und elektromagnetischen Stürmen gepeitscht wird. Was für die meisten bekannten Organismen den sofortigen Tod bedeuten würde, ist hier zur Quelle des Lebens geworden.
Mitten in der Wüste wächst ein Organismus, den die ersten Forscher „Kaktus“ nannten.
Mit einem echten Kaktus verbindet ihn jedoch nur die Form und die Fähigkeit, dort zu überleben, wo fast nichts anderes existieren kann. Seine grünen Strukturen speichern kein Wasser. Sie speichern elektrische Ladung. Die langen Ausläufer fungieren als Antennen und leiten bei jedem Plasmasturm Energie tief unter die Oberfläche ab.
Die Forscher hielten ihn zunächst für eine Pflanze.
Dann stellten sie fest, dass die einzelnen Kakteen aufeinander reagieren.
Noch später begriffen sie, dass die elektromagnetischen Entladungen zwischen ihnen kein Zufall sind.
Es sind Botschaften.
Die gesamte Plasmawüste ist in Wirklichkeit ein einziges riesiges Kommunikationsnetzwerk, in dem die einzelnen Organismen Gespräche führen, die ganze Jahrhunderte dauern.
Und als die Helden beginnen, ihre Signale zu entschlüsseln, entdecken sie unter ihnen eine Botschaft, die sich schon seit mehreren tausend Jahren wiederholt:
„Etwas kommt.“