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Beschreibung
Eine kombinierte Schichttechnik mit ausgeprägter Oberflächenstruktur, eingravierten Linien, pastosen Farbaufträgen und einem Kontrast aus kühlen Blau-, Grau- und Erdtönen. Das Portal W ist kein Tor, das sich öffnen lässt.
Es ist ein Ort, an dem der Raum gezwungen wurde, seine Form zu verändern.
Das Bild hält den Moment der Aktivierung eines der Portale fest, die es ermöglichen, Entfernungen zu überwinden, für die kein gewöhnlicher Antrieb ausreicht. Der blaue Bereich stellt einen stabilen Raum-Zeit-Bereich dar. Die grauen und erdigen Schichten sind Materie in der Umgebung des Portals, die durch enorme Gravitationsspannungen verformt wird. Feine, eingravierte Linien zeichnen Bahnen nach, die sich bei der Aktivierung nicht mehr nach gewöhnlicher Geometrie richten.
In der Mitte entsteht ein heller Bereich.
Es handelt sich nicht um einen Tunnel.
An seinem anderen Ende befindet sich nämlich nichts im herkömmlichen räumlichen Sinne. Das Portal verbindet für einen kurzen Augenblick zwei weit voneinander entfernte Orte so miteinander, dass die Entfernung zwischen ihnen aufhört zu existieren.
Die Zivilisation, die diese Technologie entwickelt hat, kennzeichnete die einzelnen Portale lediglich mit Zeichen. Die Bedeutung der meisten davon geriet im Laufe der Zeit in Vergessenheit.
Eines davon trug die Bezeichnung W.
Als die Helden es finden, ist das Portal seit Millionen von Jahren inaktiv. Dennoch reagiert seine Struktur weiterhin auf ihre Anwesenheit.
Schließlich erwacht es.
Hinter Portal W liegt jedoch nicht der Ort, den sie gesucht haben.
Dort liegt ein Ort, der laut all ihren Karten nicht existiert.