Lýdie Navrátilová
Česká republika 🇨🇿
Das Malen hat sich irgendwie von selbst ergeben. Ich wollte es schon immer einmal ausprobieren, aber es war nie Zeit dafür. Erst als die Kinder groß waren und ich mir erlaubte, mein Leben von Grund auf zu verändern, begann ich zu malen. Ich bin nach England gegangen, und als ich gelernt hatte, meinen Lebensstil zu entschleunigen und zu verlangsamen, kam das Malen. Zunächst war es nur das Bedürfnis, die gefundene innere Zufriedenheit und Ruhe auszudrücken. Das Bedürfnis nach Farben. Und so begann ich mit der abstrakten Malerei. Es ist erstaunlich, wie Farben Emotionen ausdrücken können und Ihre Gefühle auch auf andere übertragen. Später ging ich dazu über, auch reale Objekte zu malen, wobei die Farbigkeit und der Ausdruck erhalten blieben.Mittlerweile besuche ich auch Malkurse in Spanien, wo ich meinen Platz gefunden habe. Ein kleines Städtchen am Meer, in dem das Leben ruhig und langsam verläuft und die Farben das ganze Jahr über „atemberaubend“ sind. Ohne das Malen kann ich mir mein Leben nicht mehr vorstellen. Man nimmt die Dinge um sich herum mit anderen Augen wahr, verspürt das Bedürfnis, seine innere Welt und seine Emotionen auszudrücken … und dann setzt man sich vor die Leinwand, bereitet die Farben vor, die man spürt, und beginnt zu gestalten. In diesem Moment höre ich auf, die Welt um mich herum wahrzunehmen.
2025 – Gemeinschaftsausstellung in der Original Gallery – Gemälde „Schwere Schönheit“
2025 – Einzelausstellung in der D&B Gallery